PR-Kreativranking 2026

Kreativität ist in der PR kein Nice-to-have. Sie ist der Unterschied zwischen austauschbarer Kommunikation und Kampagnen, die Aufmerksamkeit erzeugen, Gespräche anstoßen und Wirkung entfalten. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf das PR-Kreativranking 2026, das PR-Journal gemeinsam mit OBSERVER präsentiert.

Als Analyse- und Auswertungspartner hat »OBSERVER« die datenbasierte Methodik und fundierte Bewertung des Rankings unterstützt. Das Ergebnis: ein belastbarer Überblick über kreative Sichtbarkeit in der PR-Branche – und jede Menge spannende Verschiebungen.

Scholz & Friends auf Platz eins

Die Spitze bleibt in Hamburg – aber nicht bei derselben Agentur. Scholz & Friends verbessert sich deutlich von Platz fünf auf Platz eins und übernimmt mit 606 Scorerpunkten die Führung im aktuellen PR-Kreativranking. Der bisherige Spitzenreiter Jung von Matt fällt dagegen auf Rang acht zurück.

Auf Platz zwei folgt MSL Germany mit 539 Punkten. fischerAppelt Group sichert sich mit 290 Punkten Platz drei und zieht damit an Serviceplan vorbei, das auf Rang vier landet.

Schon auf den ersten Blick wird klar: Das Ranking 2026 ist mehr als nur eine neue Reihenfolge. Es spiegelt wider, wie dynamisch sich kreative Sichtbarkeit im PR-Markt verändert.

Die Top 10 im PR-Kreativranking 2026

  1. Scholz & Friends – 606
  2. MSL Germany – 539
  3. fischerAppelt Group – 290
  4. Serviceplan – 245
  5. navos Public Dialogue Consultants – 212
  6. Wildstyle Network – 180
  7. PRESENCE – 146
  8. Jung von Matt – 144
  9. Agentur Blaulicht – 141
  10. Ketchum – 134

Was sagt das Ranking über die PR-Branche 2026 aus?

Das aktuelle PR-Kreativranking zeigt deutlich: Kreative Anerkennung verteilt sich heute breiter als noch vor wenigen Jahren. Sichtbarkeit ist längst nicht mehr nur den großen, international aufgestellten Netzwerkagenturen vorbehalten.

Immer stärker rücken auch spezialisierte Anbieter und Agenturen mit klarem PR-Fokus in den Vordergrund. Wer relevante Ideen entwickelt, starke Profile aufbaut und kreative Leistungen gezielt sichtbar macht, kann sich im Markt nach vorne schieben – unabhängig von Größe oder Netzwerkzugehörigkeit.

Besonders spannend ist dabei, auf welchen Wegen kreative Anerkennung heute entsteht. Nicht nur kontinuierliche Award-Einreichungen spielen eine Rolle. Auch klar positionierte Agenturprofile und einzelne, herausragende Projekte können die Wahrnehmung nachhaltig verändern. Für Kommunikationsverantwortliche bedeutet das: Kreativität ist messbar, sichtbar – und strategisch nutzbar.

Warum sind datenbasierte Rankings für die Kommunikationsbranche so wichtig?

Kreative Qualität wirkt oft subjektiv. Genau deshalb sind Rankings wie dieses so wertvoll. Sie schaffen Orientierung, machen Entwicklungen greifbar und geben der Branche eine Grundlage, um über kreative Leistung nicht nur emotional, sondern auch faktenbasiert zu sprechen.

Dass »OBSERVER« hier als Analyse- und Auswertungspartner eingebunden ist, unterstreicht, wie wichtig belastbare Daten für die Bewertung von Kommunikationsleistung geworden sind. Denn nicht nur klassische PR-Erfolge lassen sich objektiv erfassen – auch kreative Exzellenz kann mit der richtigen Methodik sichtbar gemacht werden.

Stimmen zum PR-Kreativranking 2026

Simon Gebauer, CCO von »OBSERVER« und Mitglied des Kreativranking-Beirats, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit:

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit im Rahmen des PR-Kreativrankings. Sie zeigt, dass sich nicht nur Kommunikationserfolge objektiv messen lassen, sondern auch kreative Exzellenz. Mein Glückwunsch gilt allen Agenturen für ihre herausragenden Leistungen. Gleichzeitig möchten wir dazu ermutigen, kreative Arbeiten verstärkt durch Award-Einreichungen sichtbar zu machen und damit sowohl die eigene Leistung als auch den Erfolg der Kunden entsprechend zu würdigen.“

Auch Nico Kunkel, geschäftsführender Gesellschafter des PR-Journal, hebt die Relevanz kreativer Kommunikation für die Branche hervor:

„Kreativität bleibt ein zentraler Anspruch an professionelle Kommunikationsarbeit, die sichtbar sein und Wirkung entfalten will. Gleichzeitig sprechen wir in der PR zu selten darüber. Die Auseinandersetzung mit den ausgezeichneten Agenturen und Cases im PR-Kreativranking macht Freude, und sie liefert Inspiration. Wir werden das weiterentwickeln. Mein Dank gilt »OBSERVER« und dem Beirat – und mein Glückwunsch allen ausgezeichneten Agenturen.“

LEADERSNET , PR-JOURNAL berichten.