Das Social Web oder Web 2.0 hat sich von den „klassischen“ Websites emanzipiert und umfasst zahlreiche Webplattformen, die eine starke Partizipation der User aufweisen. Zum Social Web zählen Blogs und Communities. Zu letzteren gehören als Vorreiter MySpace, Xing oder LinkedIn, aber auch jüngere Plattformen, wie Netlog oder StudiVZ. Facebook überstrahlt aufgrund des weltweiten Erfolges jedoch alle Plattformen und bietet auch lektorierbare Inhalte.

Der Microblogging-Dienst Twitter ist schon selbst eine Marke geworden und zeigt aufgrund der interagierenden Netzwerke von Followern das Potential des Social Web.

Deutschsprachige Blogs

In einem eigenen Prozess werden alle deutschsprachigen Blogs beobachtet. Blogs haben nicht unbedingt eine klare regionale Zuordnung und damit umfasst die Beobachtung sämtliche Blogs aus dem deutschen Sprachraum. Die rund 40.000 Blogs weisen naheliegenderweise eine recht unterschiedliche Aktivität auf, die von täglich neuen Beiträgen bis zu monatelangem Schweigen reicht. »OBSERVER«-Kunden wissen jedenfalls alles für sie wichtige.

Twitter

Das wohl aktivste neue Medium ist die Gründung von Jack Dorsey, Evan Williams und Biz Stone aus dem Jahr 2006. Der Microblogging-Dienst Twitter ermöglicht das Versenden von 140-Zeichen langen Nachrichten, wobei man dem Nachrichtenstrom bestimmter Personen folgt und selbst Follower hat. Entgegen der geringschätzigen Annahme, dass es sich hauptsächlich irrelevante Informationen handelt, werden auf Twitter aus zahlreichen Fachgebieten News schneller verbreitet, als auf allen anderen Wegen.

Der deutschsprachige Twitter-Feed ist seit 2009 Teil des »OBSERVER« Mediapanels.

Facebook

Facebook wurde ebenfalls 2006 von Mark Zuckerberg gegründet und wäre mittlerweile das drittgrößte Land der Welt. Neben den geschlossenen Freundeskreisen, die sich einer externen Evaluierung entziehen, gibt es ein weites Feld an öffentlich zugänglichen Bereichen, die ab 2011 Teil der Beobachtung sind.

Ein Klassiker der Medien, dessen schwindende Bedeutung schon oft zu früh verkündet wurde sind die „elektronischen“ Medien Radio und TV.