Umfrage unter Studierenden 2026

Generation Z will arbeiten – Das zeigt die »OBSERVER« Studierenden-Umfrage 2026

74 Prozent wollen fünf Tage pro Woche arbeiten, mehr als die Hälfte kann sich eine 40-Stunden-Woche vorstellen. Die neue »OBSERVER« Umfrage unter Studierenden in Österreich räumt mit hartnäckigen Vorurteilen über die Generation Z auf. Doch die Ergebnisse zeigen auch: Junge Talente wissen genau, was sie von Arbeitgeber erwarten. Und das stellt Unternehmen vor spannende Herausforderungen.

Generation Z: Arbeitsscheu oder einfach anspruchsvoller?

„Die Jungen wollen doch gar nicht mehr arbeiten!“

Diesen Satz hast du bestimmt schon einmal gehört. Vielleicht in einer Diskussion über den Fachkräftemangel, beim Austausch mit Kolleg oder in einem Kommentar auf LinkedIn.

Die Generation Z gilt als anspruchsvoll, freizeitorientiert und wenig begeistert von klassischen Arbeitsmodellen. Vier-Tage-Woche statt Vollzeitjob, Work-Life-Balance statt Karriereleiter und Homeoffice statt Büroalltag – so lautet zumindest das weitverbreitete Klischee.

Aber stimmt das wirklich?

Die zweite Auflage der »OBSERVER« Studierenden-Umfrage liefert eine überraschend klare Antwort: Junge Menschen sind durchaus bereit, viel zu arbeiten. Und ihre Leistungsbereitschaft ist gegenüber dem Vorjahr sogar gestiegen.

Was sich allerdings verändert hat, sind die Erwartungen an Arbeitgeber.

Für Unternehmen, HR-Verantwortliche und Kommunikationsprofis ist das eine wichtige Erkenntnis. Denn wer junge Talente gewinnen und langfristig halten möchte, muss verstehen, was sie wirklich antreibt.

74 Prozent wollen fünf Tage arbeiten: Die Generation Z überrascht

Die wichtigsten Ergebnisse der »OBSERVER« Umfrage 2026 auf einen Blick:

Kennzahl Ergebnis
Bereitschaft zur Fünf-Tage-Woche 74 % (+4 Prozentpunkte)
Bis zu 40 Wochenstunden vorstellbar 51 % (+5 Prozentpunkte)
Mehr als 40 Wochenstunden vorstellbar 11 %
Bis zu 35 Wochenstunden 28 %
Work-Life-Balance wichtig oder sehr wichtig 94 %

Die Zahlen widersprechen dem Bild einer Generation, die sich grundsätzlich von traditionellen Arbeitsmodellen verabschieden möchte.

Fast drei Viertel der befragten Studierenden sind bereit, fünf Tage pro Woche zu arbeiten. Mehr als die Hälfte kann sich ein Arbeitsausmaß von bis zu 40 Stunden vorstellen. Weitere elf Prozent wären sogar bereit, mehr als 40 Stunden pro Woche zu arbeiten.

Besonders interessant ist der Vergleich mit dem Vorjahr: Sowohl die Bereitschaft zur Fünf-Tage-Woche als auch jene zu einem Arbeitsausmaß von bis zu 40 Stunden ist gestiegen.

Die junge Generation verabschiedet sich also nicht zwangsläufig von der Vollzeitarbeit. Sie hinterfragt vielmehr, unter welchen Bedingungen sie stattfinden soll.

Die Ergebnisse wurden am 15. Oktober 2026 beim PRVA-Event „Talent Garden“ im JO&JOE am Wiener Westbahnhof präsentiert. Die Veranstaltung fand bereits zum fünften Mal statt und wurde vom Public Relations Verband Austria gemeinsam mit »OBSERVER« organisiert.

Gutes Gehalt, gutes Team, mehr Flexibilität: Was junge Talente wirklich wollen

Stell dir vor, du hast zwei Jobangebote auf dem Tisch.

Beide Positionen bieten spannende Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten. Doch während das eine Unternehmen mit einem attraktiven Gehalt, flexiblen Arbeitszeiten und einer offenen Unternehmenskultur überzeugt, setzt das andere auf starre Strukturen und wenig Mitgestaltung.

Welches Angebot würdest du wählen?

Für viele junge Talente dürfte die Entscheidung eindeutig ausfallen.

Die »OBSERVER« Umfrage zeigt, welche Kriterien Studierenden bei der Wahl ihres zukünftigen Arbeitsplatzes besonders wichtig sind.

Die sechs wichtigsten Kriterien bei der Arbeitsplatzwahl

    1. Gutes Gehalt: 113 Nennungen (+13)
    2. Gutes Team: 75 Nennungen (+5)
    3. Flexible Arbeitszeiten: 53 Nennungen (+5)
    4. Homeoffice-Möglichkeiten: 49 Nennungen (+16)
    5. Aufstiegschancen: 44 Nennungen (+8)
    6. Kreative Entfaltung: 33 Nennungen (−5)

 

Geld spielt also weiterhin eine zentrale Rolle. Ein gutes Gehalt führt die Rangliste mit deutlichem Abstand an.

Doch finanzielle Anreize allein reichen nicht aus.

Auch das Arbeitsumfeld, die Zusammenarbeit im Team und die Möglichkeit, den eigenen Arbeitsalltag flexibel zu gestalten, sind wichtige Faktoren.

Besonders auffällig ist die Entwicklung beim Homeoffice: Mit einem Plus von 16 Nennungen gewinnt die Möglichkeit, ortsunabhängig zu arbeiten, deutlich an Bedeutung.

Work-Life-Balance und Vollzeitjob? Das ist kein Widerspruch!

94 Prozent der befragten Studierenden bewerten eine ausgewogene Work-Life-Balance als wichtig oder sehr wichtig.

Auf den ersten Blick könnte das im Widerspruch zur hohen Bereitschaft stehen, fünf Tage pro Woche zu arbeiten.

Doch genau darin liegt eine der spannendsten Erkenntnisse der Studie.

Junge Menschen wollen nicht unbedingt weniger arbeiten. Sie wollen Arbeit und Privatleben besser miteinander vereinbaren können.

Flexible Arbeitszeiten, planbare Freizeit und die Möglichkeit zum Homeoffice machen einen Arbeitsplatz attraktiver, ohne dass damit automatisch eine geringere Leistungsbereitschaft verbunden sein muss.

Für Arbeitgeber bedeutet das: Es geht nicht nur darum, wie viele Stunden gearbeitet werden. Entscheidend ist auch, wie diese Stunden gestaltet werden können.

Führung entscheidet: Wertschätzung schlägt Fachkompetenz

Ein gutes Gehalt kann Talente anziehen. Eine schlechte Führungskraft kann sie wieder vertreiben.

Die »OBSERVER« Umfrage zeigt besonders deutlich, wie wichtig zwischenmenschliche Fähigkeiten für die nächste Generation von Mitarbeiter sind.

Mit 133 Nennungen steht ein wertschätzender Umgang unangefochten an erster Stelle der Erwartungen an Führungskräfte.

Noch spannender wird es beim Blick auf die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Was Studierende von guten Führungskräften erwarten

Eigenschaft Nennungen Veränderung
Wertschätzender Umgang 133 +24
Gute Kommunikation 101 +29
Ehrliches Feedback 83 +17
Übertragung von Verantwortung 60 +1
Empathie und Verständnis 60 +12
Fachliche Kompetenz 54 −5

Gute Kommunikation verzeichnet mit 29 zusätzlichen Nennungen den stärksten Zuwachs aller abgefragten Führungseigenschaften.

Auch Wertschätzung und ehrliches Feedback gewinnen deutlich an Bedeutung.

Bemerkenswert: Fachliche Kompetenz liegt mit 54 Nennungen hinter den wichtigsten sozialen und kommunikativen Fähigkeiten.

Das bedeutet natürlich nicht, dass fachliches Know-how unwichtig geworden ist.

Doch die Ergebnisse legen nahe, dass junge Talente von ihren Vorgesetzten mehr erwarten als Expertise und klare Anweisungen.

Sie möchten ernst genommen werden, konstruktives Feedback erhalten und in einem Umfeld arbeiten, das von Vertrauen und Respekt geprägt ist.

Warum das besonders für die interne Kommunikation wichtig ist

Für Kommunikationsverantwortliche steckt darin eine zentrale Botschaft.

Gute interne Kommunikation ist kein Nice-to-have. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil einer attraktiven Arbeitgebermarke.

Wenn junge Mitarbeiter Wert auf Transparenz, Feedback und Wertschätzung legen, müssen diese Eigenschaften im Unternehmensalltag tatsächlich erlebbar sein.

Ein modernes Employer Branding kann viel Aufmerksamkeit erzeugen. Doch wenn die versprochene Unternehmenskultur nicht mit der Realität übereinstimmt, verliert die Arbeitgebermarke schnell an Glaubwürdigkeit.

Gerade deshalb sollten HR, Führungskräfte und Unternehmenskommunikation eng zusammenarbeiten.

Denn eine glaubwürdige Arbeitgebermarke entsteht nicht allein durch schöne Karriereseiten oder kreative Recruiting-Kampagnen.

Sie entsteht durch die Erfahrungen, die Mitarbeiter jeden Tag machen.

Flexible Arbeitszeiten und Weiterbildung: Benefits mit echtem Mehrwert

Ob Obstkorb, Tischfußball oder kostenloser Kaffee: Unternehmen investieren viel in Zusatzleistungen, um als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Doch welche Benefits wünschen sich junge Talente tatsächlich?

Auch hier liefert die »OBSERVER« Studierenden-Umfrage interessante Antworten.

Flexible Arbeitszeiten stehen mit 127 Nennungen klar an erster Stelle. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 27 Nennungen.

Dahinter folgen:

  • Weiterbildungsmöglichkeiten: 103 Nennungen (+16)
  • Gesundheitsangebote: 84 Nennungen (+16)
  • Betriebliche Altersvorsorge: 73 Nennungen (+16)

Die Ergebnisse zeigen zwei zentrale Bedürfnisse: Selbstbestimmung und persönliche Entwicklung.

Junge Talente möchten ihren Arbeitsalltag flexibel gestalten. Gleichzeitig wollen sie neue Fähigkeiten erwerben und sich beruflich weiterentwickeln.

Für Unternehmen eröffnet das interessante Möglichkeiten.

Wer Weiterbildung aktiv fördert, Entwicklungsperspektiven sichtbar macht und flexible Arbeitsmodelle anbietet, kann sich als Arbeitgeber positiv positionieren.

Entscheidend ist dabei, dass diese Angebote nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch tatsächlich genutzt werden können.

Karriere um jeden Preis? So definiert die Generation Z beruflichen Erfolg

Was bedeutet beruflicher Erfolg?

Ein hohes Gehalt? Eine Führungsposition? Ein prestigeträchtiger Jobtitel?

Die Antworten der befragten Studierenden zeigen, dass die junge Generation Erfolg differenzierter betrachtet.

Am häufigsten nennen sie eine Tätigkeit, die Spaß macht. Dieser Aspekt erreicht 112 Nennungen und liegt damit deutlich vor klassischen Statussymbolen.

Die wichtigsten Vorstellungen von beruflichem Erfolg sind:

    1. Eine Tätigkeit, die Spaß macht: 112 Nennungen (+8)
    2. Ein hohes Gehalt: 85 Nennungen (+8)
    3. Eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit: 73 Nennungen (+9)
    4. Kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung: 72 Nennungen (+11)
    5. Eine Führungsposition erreichen: 39 Nennungen (+4)

Was bedeutet beruflicher Erfolg?

Ein hohes Gehalt? Eine Führungsposition? Ein prestigeträchtiger Jobtitel?

Die Antworten der befragten Studierenden zeigen, dass die junge Generation Erfolg differenzierter betrachtet.

Am häufigsten nennen sie eine Tätigkeit, die Spaß macht. Dieser Aspekt erreicht 112 Nennungen und liegt damit deutlich vor klassischen Statussymbolen.

Die wichtigsten Vorstellungen von beruflichem Erfolg sind:

  1. Eine Tätigkeit, die Spaß macht: 112 Nennungen (+8)
  2. Ein hohes Gehalt: 85 Nennungen (+8)
  3. Eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit: 73 Nennungen (+9)
  4. Kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung: 72 Nennungen (+11)
  5. Eine Führungsposition erreichen: 39 Nennungen (+4)

 

Eine Führungsposition anzustreben, ist damit deutlich weniger verbreitet als der Wunsch nach einer interessanten Tätigkeit.

Das bedeutet nicht, dass junge Menschen keine Karriere machen möchten.

Vielmehr scheint sich die Vorstellung davon zu verändern, was eine erfolgreiche Karriere ausmacht.

Beruflicher Erfolg wird nicht ausschließlich an Hierarchien gemessen, sondern auch an Arbeitsfreude, persönlicher Entwicklung und Lebensqualität.

Für Arbeitgeber ist das ein wichtiger Hinweis: Nicht jede ambitionierte Fachkraft möchte irgendwann ein Team führen.

Auch attraktive Fachkarrieren, spannende Projekte und individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten können langfristige Perspektiven schaffen.

Fünf Erkenntnisse für Employer Branding, Recruiting und Unternehmenskommunikation

Was bedeuten diese Ergebnisse konkret für Unternehmen und Kommunikationsprofis?

Die »OBSERVER« Umfrage liefert wertvolle Impulse für eine Arbeitgeberkommunikation, die junge Talente wirklich erreicht.

1. Schluss mit den Generationen-Klischees

Wer die Generation Z pauschal als arbeitsscheu bezeichnet, ignoriert die hohe Arbeitsbereitschaft der befragten Studierenden.

Für eine erfolgreiche Recruiting-Kommunikation lohnt es sich, Vorurteile durch fundierte Einblicke in die tatsächlichen Bedürfnisse der Zielgruppe zu ersetzen.

2. Employer Branding muss authentisch sein

Ein attraktives Gehalt ist wichtig. Doch auch Teamkultur, Flexibilität und Entwicklungsmöglichkeiten beeinflussen die Arbeitgeberwahl.

Zeige deshalb nicht nur, welche Benefits dein Unternehmen anbietet, sondern auch, wie sich die Zusammenarbeit im Alltag anfühlt.

Authentische Einblicke, Mitarbeiter und glaubwürdige Erfahrungsberichte können dabei helfen.

3. Führungskultur ist ein Kommunikationsthema

Wertschätzung, gute Kommunikation und ehrliches Feedback zählen zu den wichtigsten Erwartungen an Führungskräfte.

Für die interne Kommunikation bedeutet das, Führungskräfte stärker als zentrale Kommunikator zu verstehen.

Regelmäßiger Dialog, transparente Entscheidungen und eine konstruktive Feedbackkultur sollten fest im Unternehmen verankert sein.

4. Flexibilität wird zum Wettbewerbsvorteil

Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten sind für viele Studierende wichtige Kriterien bei der Arbeitgeberwahl.

Unternehmen sollten deshalb klar kommunizieren, welche Arbeitsmodelle sie ermöglichen und wie diese im Alltag funktionieren.

5. Entwicklungsmöglichkeiten sichtbar machen

Weiterbildung und fachliche Entwicklung spielen eine große Rolle.

Eine überzeugende Arbeitgebermarke sollte deshalb nicht nur offene Positionen präsentieren, sondern auch zeigen, welche beruflichen Perspektiven Mitarbeiter erwarten.

„Wir sollten aufhören, der jungen Generation mangelnden Arbeitswillen zu unterstellen“

Stephan Ifkovits, Initiator der Studie und Head of Marketing & Communications bei »OBSERVER«, sieht in den Ergebnissen ein klares Signal an die Arbeitgeber:innen:

„Die Ergebnisse unserer Studie widerlegen ein weitverbreitetes Vorurteil: Junge Menschen sind keineswegs arbeitsscheu. Im Gegenteil – die große Mehrheit ist bereit, fünf Tage pro Woche zu arbeiten, und viele können sich auch eine klassische 40-Stunden-Woche vorstellen. Besonders bemerkenswert ist, dass diese Bereitschaft im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen ist. Wir sollten daher aufhören, der jungen Generation mangelnden Arbeitswillen zu unterstellen. Vielmehr sind die Unternehmen gefordert, attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen. Denn die Studierenden wollen arbeiten, erwarten dafür aber zu Recht ein faires Gehalt, Wertschätzung und eine gute Führungskultur.“

Fazit: Die Generation Z hat kein Problem mit Arbeit – sondern klare Erwartungen an Arbeitgeber:innen

Die Diskussion über die Arbeitsmoral der Generation Z wird häufig emotional geführt.

Die »OBSERVER« Studierenden-Umfrage 2026 bringt neue Fakten in diese Debatte.

74 Prozent der Befragten sind bereit, fünf Tage pro Woche zu arbeiten. 51 Prozent können sich bis zu 40 Wochenstunden vorstellen. Und die Bereitschaft zu klassischen Arbeitsmodellen ist im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen.

Gleichzeitig formulieren junge Talente klare Ansprüche an ihr berufliches Umfeld.

Sie wollen fair bezahlt werden, Wertschätzung erfahren, flexibel arbeiten und sich weiterentwickeln.

Für Unternehmen bedeutet das einen Perspektivenwechsel.

Die entscheidende Frage lautet nicht mehr nur: „Wie bringen wir junge Menschen dazu, für uns zu arbeiten?“ Sondern: „Wie schaffen wir ein Arbeitsumfeld, in dem junge Menschen gerne ihr Bestes geben?“

Genau hier treffen Employer Branding, Recruiting, Führungskultur und Unternehmenskommunikation aufeinander.

Wer die Erwartungen junger Talente versteht und glaubwürdig darauf eingeht, schafft eine wichtige Grundlage, um qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen und langfristig zu binden.

Und vielleicht ist das die wichtigste Botschaft der Studie: Die junge Generation ist bereit, Leistung zu bringen. Jetzt sind auch die Arbeitgeber gefragt.

Über die »OBSERVER« Studierenden-Umfrage 2026

Die zweite Auflage der »OBSERVER« Studierenden-Umfrage wurde im Herbst 2026 als Online-Befragung unter 144 Studierenden in Österreich durchgeführt.

Die Studie untersucht die Einstellungen junger Menschen zu Arbeitszeit, Arbeitgeberattraktivität, Führungskultur, Benefits und beruflichem Erfolg.

Die Ergebnisse wurden am 15. Oktober 2026 beim PRVA-Event „Talent Garden“ in Wien präsentiert.

Hinweis: Die Umfrage erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität. Sie liefert ein aktuelles Stimmungsbild der befragten Studierenden und ermöglicht einen Vergleich mit den Ergebnissen des Vorjahres.

Häufig gestellte Fragen zur Generation Z und Arbeitswelt

Will die Generation Z überhaupt noch Vollzeit arbeiten?

Ja, viele der befragten Studierenden können sich klassische Arbeitsmodelle vorstellen. Laut der »OBSERVER« Umfrage 2026 sind 74 Prozent bereit, fünf Tage pro Woche zu arbeiten. 51 Prozent können sich eine Wochenarbeitszeit von bis zu 40 Stunden vorstellen, weitere elf Prozent sogar mehr als 40 Stunden.

Was ist der Generation Z bei der Arbeitgeberwahl besonders wichtig?

Bei den befragten Studierenden stehen ein gutes Gehalt, ein gutes Team, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und Aufstiegschancen im Vordergrund.

Welche Erwartungen hat die Generation Z an Führungskräfte?

Besonders wichtig sind ein wertschätzender Umgang, gute Kommunikation und ehrliches Feedback. Auch Empathie, Verständnis und die Übertragung von Verantwortung spielen eine bedeutende Rolle.

Welche Benefits wünschen sich junge Arbeitnehmer?

Flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten, Gesundheitsangebote und betriebliche Altersvorsorge gehören zu den am häufigsten genannten Zusatzleistungen in der »OBSERVER« Umfrage 2026.

Was können Unternehmen tun, um für die Generation Z attraktiver zu werden?

Unternehmen können ihre Arbeitgeberattraktivität stärken, indem sie faire Gehälter, flexible Arbeitsbedingungen, eine wertschätzende Führungskultur und glaubwürdige Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Wichtig ist außerdem, diese Angebote authentisch und transparent zu kommunizieren.