Warum Media Intelligence notwendig ist, um aus Big Data Smart Data zu machen

29

Juni

2016

Im Rahmen der Columbus Arena 0.16 des Dialogmarketing Verbandes Österreich (DMVÖ) in der Burg Perchtoldsdorf am 8. Juni 2016 plauderte »OBSERVER« mit dem Keynote Speaker Raphael Heiner, seines Zeichens Head of Mobile Solutions bei PricewaterhouseCoopers.

„Big Data wird durch Kontext, Personalisierung und Media Intelligence zu Smart Data“, erklärte Raphael Heiner, Head of Mobile Solutions bei PricewaterhouseCoopers und Keynote Speaker der Columbus Arena 0.16 des Dialogmarketing Verbandes Österreich (DMVÖ) Anfang Juni in der Burg Perchtoldsdorf südlich von Wien. Im Rahmen seiner Keynote stellte sich Raphael Heiner den Fragen des »OBSERVER«. Der Dualismus zwischen Kontext und Content gekoppelt mit Personalisierung und Media Intelligence standen beim Gespräch mit Heiner im Fokus.

Context is king!

„Der Kontext“, erklärt Heiner, „bezeichnet das Gesamtumfeld, also die örtlichen, zeitlichen und auch klimatischen Zusammenhänge, in der sich eine Person befindet.“ Um den Kunden also personalisiert abzuholen, also den richtigen Kontext-Bezug herzustellen, können gesammelte Daten gezielt genutzt werden, um den Content auf den Kunden anzupassen. „Context is king and content is queen“ lautet die Maxime des Keynote Speakers, wobei die Kombination von Content und Kontext sowie der entsprechenden Personalisierung in der jeweiligen Costumer Experience mündet. Der Kontext – so Heiner – determiniert dabei die Applikation, also welchen Kanal oder welche Kanäle der Konsument nutzen wird. Und der Content bestimmt die Dialogführung.

Social Listening

Die Medienbeobachtung spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Erfassung relevanter Daten geht. Um als Medienbeobachtungsunternehmen bestmöglichen Service für den Kunden zu leisten ist, ist es von besonderer Bedeutung, den Kontext, in dem sich der Kunde befindet, zu kennen. Diesen Kontext anschließend durch Personalisierung und das zusätzliche Wissen über Media Intelligence zu kombinieren, bringt Smart Data hervor. Im Gespräch mit dem Head of Mobile Solutions bei PwC wird denn auch klar, wie wichtig Media Intelligence in Hinblick auf die Zufriedenstellung des Kunden ist. Heiner sieht hier „eine enge Verknüpfung zwischen Media Intelligence und dem persönlichen Feedback des Kunden“. Aus dem bewussten Zuhören können Daten aus einem bestimmten Kontext interpretiert und zu personalisiertem Content aufbereitet werden. Heiner spricht in diesem Zusammenhang von „Social Listening“. Derart können die Bedürfnisse des Kunden prognostiziert werden und eine optimale Costumer Experience erreicht werden.

Der Siegeszug mobiler Devices

Warum mobile Lösungen immer mehr an Bedeutung gewinnen, erklärt Heiner dadurch, dass der Zugang auf Inhalte, Services und mannigfaltige Kommunikationskanäle schneller und einfacher möglich ist. „Das Thema Mobile ist deshalb so wichtig, weil es in verschiedenen Kontexten angewendet werden kann“, so der Mobile Solutions-Experte. Smartphones, Smartwatches oder Wearables können in jedem Umfeld verwendet werden, da sie mobil und flexibel einsetzbar sind – eine Entwicklung die auf die Medienbeobachtung massive Auswirkungen hat. Da es mehr Umfelder gibt, lassen sich mehr Daten über bestimmte Kontexte generieren, wodurch die Medienanalyse eine gewichtige Rolle in der Erfassung und Aufbereitung von Daten innehat.

Raphael Heiner

Raphael Heiner, Head of Mobile Solutions bei PricewaterhouseCoopers AG und Keynote Speaker der Columbus Arena 0.16 des DMVÖ: „Context is king and content is queen.“

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