Symposium des IFEG in Spillern

01

November

2007

Symposium des IFEG und der xx in Spillern.Die Marketing-Fachfrau Anne Schüller lehrt, man könne niemandem etwas verkaufen, was nicht glücklich macht oder zumindest Glück verspricht. Unser Markterfolg gibt uns die Hoffnung, dass der »OBSERVER« seine Kunden glücklich macht.
Das unter anderem vom »OBSERVER« unterstützte IFEG Institut für Experimentelle Glücksforschung veranstaltete wieder ein Symposium. Diesmal gemeinsam mit der Akademie für Arbeitssicherheit zum Thema Glück und Arbeit, bei dem auch der Marketing-Aspekt nicht zu kurz kam.

Nationalrat Dr. Hannes Bauer, Präsident des IFEG, begrüßte mit Mag. Brigitte John-Reiter, Geschäftsführerin der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin (AAm) die zahlreichen Gäste. Unter den Vortragenden waren Dr. Herbert Laszlo und Univ.-Prof. Mag. DDr. Matthias Karmasin, Vorstand des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Alpe-Adria Universität Klagenfurt.

Happiness is a state of mind

Glücklichsein ist ein Gemütszustand (engl.: „State of Mind“), gekennzeichnet durch den spontanen Wunsch nach Fortdauer oder Wiederkehr. Diese einfache Definition, erarbeitet vom Definitions-Arbeitskreis des IFEG, wurde beim IFEG-Symposion bekannt gegeben. „Ab sofort wird kein ernstzunehmender Glücksforscher mehr behaupten können, Glück könne man nicht definieren“, erklärte Dr. Herbert Laszlo als Schriftführer des IFEG.

Die soziale Dimension der neuen Erkenntnisse betonte der Abgeordnete zum Nationalrat Dr. Hannes Bauer, Präsident des IFEG. Ab sofort sei die Arbeitsmedizin nicht nur aufgerufen, im Sinne der so genannten „Salutogenese“ für die Gesundheit am Arbeitsplatz zu sorgen, sondern im Sinne der „Felicitogenese“ die arbeitenden Menschen glücklich zu machen.

Mag. Brigitte John-Reiter, Geschäftsführerin der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin (AAm), betonte den Unterschied zwischen „Arbeit“, die auch in der Freizeit stattfinden könne, und „Beruf“ zum Erwerb des Lebensunterhaltes.

Die Geschichte des Streben nach Glücks in den verschiedenen sozialen Systemen vom antiken Griechenland bis zur Gegenwart beleuchtete Univ.-Prof. Mag. DDr. Matthias Karmasin, Vorstand des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Alpe-Adria Universität Klagenfurt.

Die Bedeutung der optimalen Beanspruchung für das Glücklichsein beleuchtete Mag. Roland Schemel, Geschäftsführender Partner des Ärzteheims Wien 10, aus der Praxis eines Managers im Auslandseinsatz.

Die Felicitogenese behandelte der Berater Mag. Dr. Cornel Binder-Krieglstein, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kompetenzzentrums für Humanvermögen (CCHCR), aus der Sicht der felicitogenen Arbeitswelt.

„Alpbach der Glücksforschung“

Großes Lob erntete als Gastgeber des Symposions der Bürgermeister von Spillern Doz. Dr. Karl Sablik. Als Geschäftsführer der NÖ Landesakademie ist er ein exzellenter Fachmann. Das IFEG überlegt, ihn auch für die IFEG-Symposien der kommenden Jahre um seine Gastfreundschaft zu bitten.

Damit könnte Spillern, von Wien aus mit der Schnellbahn und über die Nordautobahn schnell erreichbar, zum „Alpbach der Glücksforschung“ werden. (obs 11/07/chl)

 

Mag. Brigitte John-Reiter und Dr. Hannes Bauer

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