Robert-Hochner-Preis 2013 geht an Ö1-Journalistin Cornelia Krebs

27

Mai

2013

Der Robert-Hochner-Jury 2013 gehörten an: Peter Daser, Fritz Hausjell, Andreas Pfeifer, Johann Sereinig, Paul Vecsei 
und Gabi Waldner.

Die Ö1-Journalistin Cornelia Krebs ist die Trägerin 
des Robert-Hochner Preises 2013. Die Begründung der sechsköpfigen Jury lautet: Cornelia Krebs ist mit Hörfunkbeiträgen zur Asylpolitik in
Erscheinung getreten, welche profunde Recherche und Sachkenntnis mit 
hoher Aktualität und mitreißender Reportagen-Gestaltung in
 exzellenter Weise verbunden haben. Insbesondere die 
Ö1-Journal-Berichte und „Journal Panorama“-Reportagen über die
Missstände in der sogenannten „Sonderanstalt für straffällige
 Asylwerber“ auf der Kärntner Saualm zeigten diese Qualitäten. Die 
Beiträge von Cornelia Krebs hatten auch Folgen: Der damalige Kärntner Landeshauptmann musste letztendlich die Schließung der Saualm bekannt
geben und führte als Grund Informationen aus den Radioberichten an.  Schon seit Jahren bereichert Cornelia Krebs mit engagierten Berichten
 wesentlich die öffentliche Debatte zum Thema Asyl. Ihre
 Beharrlichkeit bei investigativen Streifzügen mit dem Mikrofon 
verarbeitet sie zu mustergültigen, lebendigen Reportagen, die sich 
zudem durch die ihr eigene wunderbare Stimmführung auszeichnen. Sie
 praktiziert anwaltschaftlichen Journalismus auf hohem Niveau: Sie
 rückt an den Rand Gedrängte ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit.
Krebs beherrscht den tagesaktuellen Radiojournalismus ebenso wie den
 magazinartigen Hintergrundjournalismus. Sie stellt dabei für die 
Hörerinnen und Hörer Zusammenhänge her und deckt Missstände auf. Der erstklassige Radiojournalismus mit sozialer Verantwortung und 
couragierter Haltung von Cornelia Krebs wurde damit zu einer der
 Visitenkarten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Der Robert-Hochner-Preis wird jährlich von der 
Journalistengewerkschaft ausgelobt und vom VERBUND mit einem
 Siegerpreisgeld gesponsert. Der Robert-Hochner-Jury 2013 gehörten an: Peter Daser, Fritz Hausjell, Andreas Pfeifer, Johann Sereinig, Paul Vecsei 
und Gabi Waldner.

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