01

Oktober

2006

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland sind mit ihren Outsourcing-Projekten unzufrieden. Der Grund dafür ist mangelnde Erfahrung.
Dies ergab die aktuelle Benchmarking- Studie „Erfolgsmodelle im Outsourcing“ von Steria Mummert Consulting, die in Kooperation mit der Fachzeitschrift „InformationWeek“ durchgeführt wurde.

Während nur 21,4 % der Unternehmen unter 1 MioE Umsatz/Jahr praktische Vergabe-Erfahrungen besitzen, verfügen fast 2/3 der Konzerne mit mehr als 1 MrdE Umsatz über eigenes Outsourcing-Know-how.

ZIELE DES OUTSOURCING
Neben der reinen Kostenersparnis gewinnen auch andere Outsourcing-Motive an Bedeutung.

54,4 % der Fach- und Führungskräfte planen mit der Auslagerung bestimmter Unternehmensprozesse eine Verbesserung des Service. Die Hälfte der Befragten erwartet vom Outsourcing zudem eine Flexibilisierung des Unternehmens.

Mehr als jeder 4. Topentscheider will die Risiken eines Ausfalls an Drittunternehmen abgeben und seine Prozesse verbessern.

BEISPIEL MEDIENBEOBACHTUNG
Ein wichtiger Bereich des Outsourcing ist die Beobachtung des Medienechos des eigenen Unternehmens und der Konkurrenz. Hier können hausinterne Kräfte weder kostenmäßig, noch bezüglich der Qualität mit dem »OBSERVER« mithalten.

Wer Gehaltskosten der hausinternen Medienbeobachtung nicht berücksichtigt, weil das Sekretariat „ohnehin da ist“, rechnet falsch.
(obs10/2006/L)

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