Österrreichische Post AG veräußert Anteile an der „bz“ an Moser Holding

29

Januar

2009

Gratiszeitungsring. Für den 50 Prozent-Anteil an der „Wiener Bezirkszeitung“ war die Mutter-Gesellschaft von „Tiroler Tageszeitung“ und „Oberösterreichischer Rundschau“ der Bestbieter.

Hermann Petz, der Vorstandsvorsitzende der Moser Holding (www.moserholding.com) , ist seinem Ziel, gemeinsam mit der Styria Medien AG (www.styria.com) einen österreichweiten Gratiszeitungsring auf die Beine zu stellen, wieder ein Stück näher gekommen. Der Grazer Medienkonzern („Kleine Zeitung“, „Die Presse“, „Wirtschaftsblatt“) und die Mutter von „Tiroler Tageszeitung“ und „Oberösterreichischer Rundschau“ wollen ihre Gratistitel zu einem ganz Österreich abdeckenden Ring zusammenschließen. Mit dem Erwerb von 50-Prozent der „Wiener Bezirkszeitung“ kann Petz eine wichtige Lücke in seinem Projekt schließen. Nun fehlt nur noch eine Einigung mit Eugen A. Russ, dem Chef des Vorarlberger Medienhauses. Denn in Vorarlberg ist weder die Styria Medien AG noch die Moser Holding mit einer Gratiszeitung vertreten. 

Konkret übernimmt die Print- Zeitungsverlags GmbH („Bezirksblätter“), ein Tochterunternehmen der Moser Holding, nun den Hälfteanteil an der „bz“. Im Februar 2006 hat die Post über ihre 100-Prozent Tochter feibra die „bz“ zur Gänze übernommen. Gleichzeitig aber 25,1 Prozent an die STP media (Mader Zeitschriftenverlags GmbH) weiterverkauft. Nach erfolgreicher Durchführung der Restrukturierung haben sich Post und STP entschlossen, ihre Anteile an der „bz“ zu reduzieren beziehungsiwese wieder abzugeben. 25,1 Prozent der „bz“-Anteile verbleiben weiter bei der feibra.

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