Österreichs Wirtschaft und vor allem die Kommunikationsbranche trauert um Fritz Karmasin

29

Mai

2013

Angelika Sery-Froschauer, die Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation, würdigt die Verdienste ihres verstorbenen Vorgängers für die heimische Werbe- und Kommunikationswirtschaft.

Der Fachverband Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) trauert um Fritz Karmasin, den Gründer des Gallup-Instituts in Österreich und langjährigen Obmann des Fachverbandes, der im Alter von 83 Jahren verstorben ist: „Mit Fritz Karmasin verliert Österreich einen unternehmerischen Pionier, der mit großem Elan und persönlichen Engagement für die Kommunikationsbranche tätig war und bei vielen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen federführend mitwirkte“, hebt Fachverbandsobfrau Angelika Sery-Froschauer hervor.

Karmasin war der Doyen der österreichischen Markt- und Meinungsforschung und führte – etwa mit dem Gallup-Impact-Test – modernste Marktforschungs-Instrumente in Österreich ein, mit denen man Werbewirkung erstmals effektiv messen konnte. „Darüber hinaus war Karmasin ein genauso innovativer und konsensfähiger wie exzellenter Interessenvertreter“, unterstreicht Sery-Froschauer auch. Während seiner Obmannschaft von 1990 bis 2000 wurden wichtige Reformprojekte – etwa die heimische Kommunikationswirtschaft für den EU-Beitritt fit zu machen, das Ende der Monopole im Bereich Rundfunk und Telekom und die Qualifikationsinitiative für österreichische Werbeagenturen – Stichwort ‚Certified Austrian Advertising Agency‘, kurz CAAA – realisiert. „Und unter Karmasin ging im Jahr 1999 auch – als eine der ersten von Verbänden in Österreich überhaupt – die Homepage des Fachverbandes Werbung online“, so Sery-Froschauer. „In diesen schweren Stunden gilt unsere ganz besondere Anteilnahme seiner Familie, die ihm stets ein wichtiges Rückgrat beim Einsatz für sein Gallup-Institut und die österreichische Werbe- und Kommunikationsbranche war. Wir werden Fritz Karmasin stets ein ehrendes und wertschätzendes Andenken bewahren“ so Sery-Froschauer abschließend.

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