ÖBB und Pick & Barth werden mit dem Staatspreis PR ausgezeichnet

24

November

2016

Das Projekt „Menschlichkeit fährt Bahn – Krisenkommunikation durch Newsroom-Strukturen in der Flüchtlingssituation 2015“ ist Kategoriesieger der Kategorie Corporate PR und wird mit den höchsten Weihen beim Staatspreis PR 2016 gewürdigt.

Wie im Vorjahr werden auch 2016 die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit dem Staatspreis Public Relations ausgezeichnet. Der Preis wurde den Verantwortlichen der ÖBB-Holding AG und der betreuenden Agentur Pick & Barth Digital Strategies im Rahmen der vom Public Relations Verband Austria im Rahmen der PR-Gala 2016 im Studio 44 überreicht. Michael Schacherhofer, Leiter Corporate Digital Media ÖBB Holding AG und Josef Barth, Geschäftsführer Pick & Barth Digital Strategies, nahmen den Staatspreis PR entgegen.

PR-Projekt: „Menschlichkeit fährt Bahn“ – Krisenkommunikation durch Newsroom-Strukturen in der Flüchtlingssituation 2015
PR-Träger: Österreichische Bundesbahnen ÖBB-Holding AG
Externer PR-Berater/PR-Agentur: Pick & Barth Digital Strategies GmbH

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Zielsetzung:

Im August 2015 kamen Tausende Flüchtlinge aus Kriegsgebieten mit Sonderzügen am Wiener Westbahnhof an. Über Nacht standen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) im Zentrum einer einzigartigen Krise. Sie waren Drehscheibe für über 100.000 Menschen – täglich aufs Neue, über Wochen hinweg. Die Kommunikation musste dabei Interpretationshoheit über die Situation behalten, Gerüchten und Falschmeldungen vorbeugen, Kundenzufriedenheit aufrecht er- halten, und die Reputation der Marke wahren. Vor allem aber ging es darum, Menschenströme zu lenken, um den Zusammenbruch des Bahnsystems zu verhindern.

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Umsetzung:

Dafür wurde umgehend ein digitaler Newsroom eingerichtet. Um in direkter Echtzeit-Kommunikation die Flüchtlinge sowie Helfer zu organisieren, Journalisten zu servicieren und die Bürger zu informieren. Gleichzeitig wurde innerhalb von 24 Stunden eine crossmediale Sofort-Kampagne konzipiert, umgesetzt und ausgespielt. Somit wollte man bei den Kunden das nötige Verständnis schaffen: „Menschlichkeit fährt Bahn – Der Kunde im Vordergrund. Der Mensch im Mittelpunkt. Jeder Mensch.“ Diese besondere Kommunikation ermöglichte somit die erfolgreiche Kooperation mit allen Beteiligten, löste überdies eine Sympathiewelle für die gute Arbeit der Eisenbahner
 aus – und schuf bei den Österreichern das Verständnis für die Notwendigkeiten dieser außergewöhnlichen Situation.

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Jurybegründung:

Im August und September 2015 beherrschte ein Thema das öffentliche Interesse in Österreich. Die Flüchtlinge, die aus Nachbarländern nach Österreich kamen und die man zum Großteil nach Deutschland weiterleitete. Die ÖBB haben in dieser herausfordernden Zeit durch hochprofessionelle Kommunikationsarbeit jedoch immer die Kommunikationshoheit gewahrt. Intern wie extern sowie in Print wie im digitalen Bereich. Gerüchten und Falschmeldungen hat man sich zudem in Echtzeit offensiv gestellt. Den intensiven Dialog mit Kunden und Hilfsorganisationen auf allen Kanälen führte man permanent. Dadurch hat man damit die Reputation der Marke nicht nur gehalten, sondern zudem auch gestärkt.

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