Medien.Messe.Migration im Rahmen der 18. Österreichischen Medientage

15

September

2011


Einer der Referenten der Veranstaltung, die am 27. und 28. September in der Wiener Stadthalle über die Bühne geht, ist OBSERVER-Geschäftsführer Mag. Florian Laszlo, der die Medienresonanzanalyse zu Migration in österreichischen Medien präsentieren wird.

Seit 2008 veranstaltet M-MEDIA die Medien.Messe.Migration – zuerst in Zusammenarbeit mit der Werbe- und PR-Agentur Turklook und aktuell mit Senel2b Communications. Diese erste deutschsprachige Fachtagung für interkulturelle Kommunikation hat in drei Jahren mehr als 3.500 BesucherInnen, Vortragende, Firmen, öffentliche und private Institutionen begeistert und wird für ihre hochkarätigen Vortragenden, den Informationsgehalt und die bahnbrechende Arbeit als eine äußerst innovative Veranstaltung geschätzt. 2011 wird die Medien.Messe.Migration zum ersten Mal Bestandteil der Österreichischen Medientage sein. Die Messe schafft einen Überblick über die umfangreiche Medienlandschaft in den ethnischen Communities in Österreich. Sie ist eine Plattform für österreichische Marketing-, Werbe- und PR- Agenturen, die im Bereich „Ethnomarketing“ und „Interkulturelle Kommunikation“ tätig sind sowie für Institutionen, die sich mit MigrantInnen und Integrationsprojekten befassen. Durch die Medien.Messe.Migration erhalten Interessierte Einblick in die Arbeit einzelner MedienmacherInnen und Projekte von Fachleuten aus den Bereichen Ethno(Marketing), PR-Kommunikation und Medien. Einer der Referenten der Veranstaltung, die am 27. Und 28. September in der Wiener Stadthalle über die Bühne geht, ist OBSERVER-Geschäftsführer Mag. Florian Laszlo, der die Medienresonanzanalyse zu Migration in österreichischen Medien präsentieren wird. Das gesamte Programm der Medien.Messe.Migration finden Sie unter www.m-media.or.at/medienmesse/.

Medienresonanzanalyse zur Migration

Der Begriff Migration wurde in einer umfassenden Medienbeobachtung mit Hilfe von semantischen Analyse-Tools untersucht. Die Auswertung bringt interessante Ergebnisse über den Umgang mit dem Begriff in den Medien und zeigt die Meinungsführer, die den Begriff Migration gezielt verwenden. Die Analyse der Werte brachte erwartbare Ergebnisse ebenso, wie erstaunliche Einsichten in die mediale Aufbereitung des Themas.Wenn der Begriff Migration verwendet wird, dann ist er im überwiegenden Maße positiv besetzt oder steht in einem zwar problembewussten, aber positiven Zusammenhang. Der Begriff Migration dient nicht zur Verbreitung von einfachen oder populistischen Inhalten, sondern wird insbesondere im wirtschaftlichen Zusammenhang und im Konnex mit Arbeit verwendet. Dort bedeutet die Migration dringend benötigte Arbeitskräfte, aber ebenso die Herausforderung der Arbeitslosigkeit und der Umgang mit dieser. Die Bedeutung dieses Themas zeigt auch die hohe Verknüpfung mit dem AMS. Besonders bei Medien, die ihr Hauptverbreitungsgebiet im Osten Österreichs haben, ist die Anzahl der Artikel überdurchschnittlich hoch. Das liegt einerseits am spezifischen Interesse der Bevölkerung, die sich stärker angesprochen fühlen könnte, ebenso wie an den stärkeren Einflüssen der Bundespolitik auf die Medienlandschaft und das wirtschaftlichen Schwergewicht. Regional im Westen stärker verankerte Tageszeitungen, berichten deutlich seltener. Migration ist ein bewusst verwendetes oder nicht verwendetes Vokabel. Staatssekretär Sebastian Kurz wird mit Abstand am Häufigsten in Verbindung genannt und liegt deutlich vor der Innenministerin Maria Fekter, obwohl sein Amtszeit erst gegen Ende des Beobachtungszeitraumes begonnen hat. Unter den Meinungsführern finden sich vor allem Politiker, aber auch der Migrationsforscher Heiner Flassbeck.

Die Studie wurde im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien erstellt und wird durch Mag. Florian Laszlo bei den Medientagen im Rahmen des Schwerpunktes Medien.Messe.Migration präsentiert: am Mittwoch, den 28. September um 10.50 Uhr.

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