Martin Bredl macht sich selbstständig

07

März

2011

Der Telekom-Austria-Sprecher und PRVA-Präsident wird Partner bei Take Off PR.

Martin Bredl, seit 15 Jahren Sprecher bei der Telekom Austria und Präsident des Public Relation Verbandes Österreich (PRVA), macht sich mit Juni 2011 selbstständig. der 50-Jährige Bredl nahm ein Angebot der Agentur Kovar & Köppl an und steigt als Partner in die Kommunikationsagentur Take Off PR ein. Bredl übernimmt 50 Prozent der Firmenanteile, die übrigen 50 Prozent werden von Kovar & Köppl gehalten. Bredl, gelernter Fernmeldemonteur, war einer der ersten fünf Mitarbeiter der Telekom-Tochter Mobilkom, die trotz massiver Konkurrenz durch internationale Konzerne (Deutsche Telekom, France Telecom, Hutchison) ihre Marktführerschaft bis zum heutigen Tag deutlich verteidigen konnte. Im Jahr 2000 wechselte Bredl mit Heinz Sundt, dem damaligen Generaldirektor der Mobilkom Austria, zur Telekom Austria und begleitete als Leiter der Unternehmenskommunikation den Börsegang. Zuletzt hatte Martin Bredl innerhalb des Konzerns die Leitung Unternehmenskommunikation von A1 Telekom Austria inne. Zu seinem neuen Job meinte Bredl: „Nach mehr als 15 Jahren als Kommunikations-Manager eines österreichischen Leitbetriebes ist es für mich Zeit, ein eigenes Business aufzubauen. Take Off PR wird als eigenständige Agentur in die Unternehmensgruppe von Kovar & Köppl eingebettet sein und von den Synergien mit den Schwestern Kovar & Köppl Public Affairs Consulting sowie Peter Hajek Public Opinion Strategies profitieren. Das Angebot von Kovar & Köppl sehe ich als einmalige Chance. Dem Telekom-Austria-Konzern bin zu viel Dank verpflichtet.“ Telekom-Boss Hannes Ametsreiter hielt fest, dass Bredl für das börsenotierte Unternehmen „Außerordentliches“ geleistet habe. Die Telekom wird nun den Bereich Unternehmenskommunikation neu organisieren und der Telekom-Austria-Group-Konzernkommunikation unter Leitung von Elisabeth Mattes angliedern, hieß es.

Macht sich nach vielen Jahren bei der Telekom selbständig: PRVA-Präsident Martin Bredl

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