Die ausgabenpräzise Druckauflage

Auflagenzahlen werden vor allem von der ÖAK erhoben. Diese Erhebungen richten sich jedoch an den Werbemarkt als Adressat und nicht an die Kommunikation und Public Relations. Demnach sind die Auflagezahlen für Medien, die in verschiedenen regionalen Ausgaben erscheinen, zusammengefasst. Dies passt zwar für den überregionalen Anzeigenkunden, aber nicht unbedingt für den feinfühligeren Kommunikator.

Deswegen erhebt der »OBSERVER« die Druckauflage direkt bei den Medien für sämtliche Unter- und Nebenausgaben. Diese Angaben sind zwar ungeprüft, aber dafür sind die Möglichkeiten für alle Verlage gleich. Bei den mehr als 2000 Printmedien, die nicht auf die eine oder andere Art geprüft werden, muss man sich auf die Werte verlassen. Aufgrund der gleichartigen Erhebungsform stellen sie eine zielführende Vergleichsbasis dar.

Auch die offiziellen Auflagezahlen können in die Medienresonanzanalyse zur Evaluierung einfließen.

Bei Online-Medien sind die öffentlich zugänglichen Daten über die Besucher und deren Verweildauer noch geringer (35 Webplattformen in der ÖWA). Diese Werte orientieren sich ebenfalls an den Bedürfnissen der Werbebranche und lassen keine Rückschlüsse auf den tatsächlichen Besuch einzelner Seiten zu. Die genauen Zugriffszahlen kennt nur der Websitebetreiber selbst – und vielleicht Google Ads.

Bei Radio und TV gibt es die veröffentlichten Daten des Vereines Teletest.

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