Der erste Wert von vielen

Die naheliegendste Unterscheidung in der Medienresonanzanalyse ist die Anzahl der Clippings, die in einem bestimmten Zeitraum oder zu einem bestimmten Thema oder zu einem bestimmten Suchbegriff veröffentlicht wurden. Dieser Wert erscheint so selbstverständlich, dass er schnell übersehen wird.

Eine große Anzahl an Clippings sagt zwar relativ wenig aus, jedoch kennt man die Wirkung einer dicken Mappe gefüllt mit auf Papier gedruckten Clippings. Diese wird oft – und mitunter mit Recht – noch benutzt. Es sollte nur nicht die einzige Evaluierung bleiben.

Zudem ist ein Clipping nicht immer ein Clipping, steht es doch etwa bei Printmedien mit Nebenausgaben stellvertretend für eine kleine oder größere Anzahl von Medienausgaben. Die Größe des Artikels absolut und in Relation zur Seite sowie seine inhaltliche Aussage sind noch wesentlich aussagekräftiger und bedeutender. Diese Unterschiede zwischen einzelnen Clippings müssen auch in die Evaluierung einfliessen.

Die Anzahl der Vervielfältigung eines Artikels ist an der Druckauflage abzulesen.