Die Medienresonanzanalyse

Mit der Medienresonanzanalyse sollen die vielen Daten und Elemente, die erfasst und errechnet wurden, zu einem aussagefähigen Ganzen zusammengeführt werden. Die Medienresonanzanalyse ist nichts ohne die zugrundeliegenden Daten, die beim einzelnen Clip beginnen und sich durch seine Eigenschaften ergänzen. In der Medienresonanzanalyse werden die vielen Einzeldaten, die für sich über wenig bis gar keine verwertbare Aussagekraft verfügen, unter bestimmten Konditionen (Einstellungen) zusammengeführt. Damit lassen sich beweisbare und verwertbare Aussagen über die erfolgte Medienresonanz machen.

Vorraussetzungen

einer validen Medienresonanzanalyse sind – wie bei jeder Analyse

die korrekte Grundgesamtheit. Wenn nur ein Teil der Medien analysiert wird, sinkt die Aussagekraft der Analyse stark. Damit ist die erste Voraussetzung ein vollständiges Medienpanel. Zulässig wäre eine Einschränkung des Medienpanels unter bestimmten Bedingungen, wie etwa einer Fachmedienbetrachtung. Wenn diese jedoch nicht mit der Gesamtmedien-Resonanz in Relation gestellt werden kann, sinkt wiederrum die Aussagekraft.

die gleichförmige Erfassung von Daten, damit ein langfristiger Vergleich möglich ist. Sämtliche Analysedaten und vor allem Berechnungen, müssen in gleichbleibender Form und Qualität erfasst werden. Das gilt insbesondere für errechnete Daten, wie den APQ oder die Dominanzwerte (SDW und ADW).

die vielschichtige Kombination der einzelnen Daten in der Auswertung um möglichst viele Fragestellungen beantworten zu können. Auch wenn man sich auf einzelne Key Performance Indicators (KPIs) konzentriert, ist zur Validierung und Kontrolle von ungewöhnlichen Ergebnissen der Rückgriff auf eine freie Kombination von Kriterien für eine Analyse wichtig.

die graphische Aufbereitung der Ergebnisse zum leichteren Verarbeiten und Kommunizieren der relevanten Aussagen aus der Medienresonanzanalyse.

Die Analyse-Daten

Unter der Leistung Analyse ist die ganze Palette der vom »OBSERVER« angebotenen Metadaten, Berechnungen und Codierungen aufgezeigt. Alle quantitativen, qualitativen und inhaltlichen Analysedaten fließen in die Medienresonanzanalyse ein.

Das wesentlichste Instrument der Medienresonanzanalyse ist die Zeitachse, auf deren Basis aus den erfassten Daten noch weitere KPIs errechenbar sind.
Aus der Übernahme der Kernbotschaft lässt sich ein Übernahme-Quotient errechnen.
Aus der Initiativ-Analyse wird der Initiativ-Quotient errechnet.

Die Unternehmens-Daten

Eine Verschränkung der Daten aus der Medienresonanzanalyse mit weiteren Unternehmensdaten, wie Verkaufszahlen einerseits und Aufwandsposten andererseits erhöhen die Aussagekraft noch weiter. So ist es etwa möglich durch die Integration von Budgetzahlen die Kosten pro erreichtem Leser/Kontakt zu errechnen und zu benchmarken. Diese Kosten können durch eine Mediendefinition auf bestimmte Zielgruppen von Fachmedien oder Sinusmilieus weiter präzisiert werden.

Individuelle Kombination

Aus der Vielzahl der Möglichkeiten und Daten kann jeder Kunde sein individuelles Paket an Analysen und KPIs zusammenstellen. Die KPIs können in weiterer Folge als Benchmarks gesetzt werden und deren Erreichnung in einer Skala angezeigt werden.

Über den Clipmanager ist dieses dann auch leicht zu verwalten, zu verfolgen und zu kommunizieren.