Kongress der Association of Media Evaluating Companies (AMEC) findet heuer vom 5. bis 7. Juni in Madrid statt

18

April

2013

Ketchum-CEO Rob Flaherty wird am 5. Juni die Keynote-Speech beim diesjährigen AMEC-Kongress halten. Der Medienbeobachter »OBSERVER« vertritt vor Ort die Interessen der österreichischen PR-Branche.

Der diesjährige Kongress der AMEC, der Association of Media Evaluating Companies, findet vom 5. bis 7. Juni 2013 in Madrid statt. Als Teilnehmer werden Vertreter von Agenturen, Unternehmen und NGOs, die sich über den aktuellen Stand der Diskussion zum Thema Medienresonanz in ihren jeweiligen Regionen austauschen werden, erwartet.

Rob Flaherty, Senior Partner und CEO der PR-Agentur Ketchum, wird am 6. Juni eine Keynote-Speech halten. Seine „Roadmap“ für die Zukunft der PR sieht die Medienresonanzanalyse als ganz zentrales Instrument. Flaherty ruft zu einem geeinten Vorgehen und mehr Initiative in Sachen Kommunikationsevaluierung von PR-Beratern, Kunden und Standesvertretungen auf. Sein Wunsch: Die Medienresonanzanalyse solle als selbstverständliches Tool in die Kommunikationsarbeit integriert werden. Auf weltweiter Ebene sei es die Herausforderung für professionelle Kommunikation, verstärkt die Wirkung der eigenen Tätigkeit darzustellen und Zielerreichungen nachzuweisen. Nur so, meint Flaherty, könne ein gesichertes Wachstum der Kommunikationsbranche garantiert werden. Und daher müsse eine breite Akzeptanz für PR-Measurement als Teil der täglichen Kommunikationspraxis bei Agenturen und Kunden angestrebt werden.

Ziel sind einheitliche System und internationale Standards

Im Rahmen der Podiumsdiskussionen und Vorträge treffen nationale Unternehmen und kleine Agenturen gleichberechtigt auf multinationale Unternehmen und internationale Agenturnetworks – in der gemeinsamen Überzeugung, die Professionalisierung der  Kommunikationsbranche voranzutreiben, indem einheitliche Systeme und international gültige Maßstäbe für die Messung von Kommunikationserfolg und die Bewertung von Kommunikation erarbeitet werden.

Beim AMEC-Kongress in Barcelona wurden 2010 die „Barcelona Principles“ entworfen und demokratisch abgestimmt. Sie bilden den Rahmen für das weitere Vorgehen. Die rasante Entwicklung von interaktiver Kommunikation und dem Social Web stellt ganz besondere Herausforderungen an die Evaluierung der gesetzten Maßnahmen – durch die Menge an Daten ebenso wie durch die problematische Erreichbarkeit der Daten aus großen Netzwerken wie Facebook und Twitter.

Der heimische Medienbeobachter »OBSERVER« war damals in der Person von Geschäftsführer Mag. Florian Laszlo aktiv in den Prozess der Gestaltung der „Barcelona Principles“ eingebunden und ist nationaler Partner der AMEC, die ein Partnerverband der FIBEP, der internationalen Vertretung der Medienbeobachtungsunternehmen, ist.

Österreich zählt generell zu den Vorreitern in der Befassung mit dem Thema Kommunikationsbewertung. Der PRVA-Arbeitskreis Wert der Kommunikation unter der Führung von PRVA-Vizepräsidentin Susanne Senft und seit April 2013 unter der Führung von Gabriele Brandner hat hier auf internationalem Spitzenniveau gearbeitet und setzt diese Tätigkeit fort. 

Zu genau diesem Thema findet am 17. April übrigens ein PRVA PRofi Treff im Rahmen des »OBSERVER« Cercle statt. Der Titel der Veranstaltung wird lauten: „Clippings zählen oder Grundlagen für strategische Entscheidungen liefern?“

Über die Association of Media Evaluating Companies (AMEC)

Die AMEC wurde 1996 in London gegründet und hat sich zum Motor der Gestaltung von Medienresonanz-Analyse und der Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche entwickelt. Beim AMEC-Summit treffen Medienbeobachter, Medienanalyse-Unternehmen und Kommunikationsprofis aus Agenturen und Unternehmen zusammen. Die AMEC Summits sind offen auch für Nicht-Mitglieder und bieten damit einen breiten Einblick in die internationale Kommunikationsbranche.

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