01

Juli

2010

Eine Köchin motiviert Jugendliche zur Weiterentwicklung.Die gebürtige Koreanerin Sohyi Kim ist eine echte Wienerin und hat sich als Autodidaktin mit erblichen Anlagen zu einer fixen kulinarischen Größe emporgearbeitet. Nun besinnt sie sich ihrer Wurzeln und hat die Jugendausbildungsinitiative „Neuer Wind“ gestartet.
Eine Mutter mit Gourmet-Restaurant in Südkorea ist eine schöne Prägung, doch trotzdem wurde es die Modeschule Herbststraße und der Beruf Modedesignerin, bevor die Berufung Kochen stärker war. Stärker war auch der unübliche Weg, das out-of-the-box-Denken. Als erster weiblicher Sushi-Koch ebenso, wie im Restaurant-Consulting in Österreich oder mit der Einführung der Sushi-Lunch-Box im Meinl am Graben ging sie neue Wege und ließ sich nicht von Althergebrachtem behindern.

Seit kurzem ist Kim kocht Shop & Studio auch am Naschmarkt vertreten und bietet dort Küche zum Selbsterleben – unmittelbar und heiß. Man kann den Meistern der Messer bei der Arbeit zusehen und bekommt von Kim einen faszinierenden Einblick in die Welt des Kochens. Der reduziert sich nicht nur auf die technischen Details der Zubereitung, die mannigfaltig und aufwendig erscheinen. Auch über die so heile TV-Kochwelt in Österreich und Deutschland erzählt Kim in ihrer offenen Art. So fühlt man sich als Familienmitglied am großen gemeinsamen Tisch und nicht als Gast, dafür „muss“ man auch ein wenig mithelfen bei der Kochstudio-Action, aber nur wer willig und fähig ist.


Dr. Roland Singer (ASSA) mit Kim
Wesentlich wichtiger ist Kim ihr Projekt Neuer Wind, das sich an Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren richtet, die einen Migrationshintergrund haben, konkret die in Österreich lebende zweite Generation. Die wird laut Kim zu wenig beachtet und erhält zu wenig Unterstützung. Sie haben es in der natürlichen Orientierungsphase noch schwerer, als andere Jugendliche. Kim will ihnen auf Basis der eigenen Erfahrungen in genau dieser Situation konkrete Perspektiven aufzeigen und ihren Einstieg ins Berufsleben fördern.

So kommt ein Teil der Erlöse der Shop & Studio Produktlinie dem Förder-Stipendium für bis zu 10 Jugendliche zugute. Die Jugendlichen sollen Ihre Stärken und Begabungen kennenlernen und auch Erfolg bewusst erleben, wenn im Miteinander jeder seine Stärken einbringt.

Dieses Projekt unterstützt auch Dr. Roland Singer, Geschäftsführender Gesellschafter der ASSA Gebäudereinigung und Schädlingsbekämpfung www.assa.at, für den Integration von Mitarbeitern aus aller Herren Länder das Zauberwort bei der täglichen Herausforderung ist. Ebenfalls fördern Miele, Radatz und Samsung.

Mit Ehemann Willi Balanjuk gibt es noch ein weiteres internationales Projekt den heimischen Wein in Südkorea bekannt zu machen und zu exportieren.

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