Journalismus ohne Verleger – geht das?

04

Januar

2013

Scheinbar schon, zumindest nach den 100.000 Dollar, die der Blogger und ehemalige Time Magazine und the Daily Beast Autor Andrew Sullivan binnen kurzer Zeit gesammelt hat.

Damit ist ein Projekt, von dem schon viele Journalisten geträumt haben, einer Realisierung nahe: Verantwortung nur gegenüber dem Leser und keine Rücksicht auf andere Begehrlichkeiten. Eine fast idyllisch klingende Freiheit, die es zuletzt im 19. Jahrhundert gab, als unzählige Blätter im Eigenverlag existierten. So führt das Netz zurück zu den Anfängen, aber mit dem Vorteil deutlich geringerer Aufwendungen für den Start und Betrieb. Das verlegerische Risiko ist damit aber nicht geschrumpft, es hat sich nur die Fallhöhe reduziert. Es bleibt jedenfalls spannend…

http://meedia.de/internet/polit-blogger-sammelt-10000-dollar-ein/2013/01/03.html

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