02

August

2010

Es wiegt leicht.Während die einen noch rätseln, wofür man das iPad eigentlich verwenden kann, tragen es die anderen schon mit sich herum und erfreuen sich des geringen Gewichtes. So manche große Aktentasche wirkt plötzlich leer und kann gegen ein kompakteres Modell ersetzt werden. Größere Damenhandtaschen nehmen das iPad leicht auf.
Das iPad fördert damit nicht nur die Leichtigkeit des Internet-Eintrittes, sondern auch den (von technischem Gerät) unbeschwerten Auftritt auf Straße, Cafe und Besprechungszimmer. Vorbei sind die Zeiten, in denen das Notebook aus seiner Hülle geholt werden musste. Dann wurde es gestartet und während des Small Talk am Gesprächsbeginn war da immer die Sorge nach dem problemlosen Hochfahr- und Einlog-Prozess, der schon einmal länger dauern konnte, als die aktuelle Diskussion zum Wetter.

Das iPad bietet zwar ein leicht eingeschränktes Medienvergnügen (siehe unseren iPad-Praxistest), aber die Gepäckeinschränkung ist deutlich größer. Selbst wenn man die Bluetooth-Tastatur auch noch mitrechnet. Diese ist übrigens sehr empfehlenswert, weil optisch und haptisch sehr ansprechend, in der Handhabung problemlos und für 10-Finger-Schreiber die Rettung in der effizienten Bearbeitung von Emails. Aber auch 4 bis 9-Finger-Schreiber sind damit flotter, als auf der eingeblendeten Bildschirm-Tastatur, die keine schnellen Zeichenfolgen mag.

Um der Gefahr abzuhüten, dass der in der Tasche neugewonne Platz nicht sofort mit dem guten alten Papier aufgefüllt wird, empfiehlt sich auch hier eine Einschränkung.

Damen genügt die schlanke Handtasche. Das schmale Ladekabel wird man bei Betriebszeiten von über 6 Stunden nicht so schnell benötigen, es lädt aber auch gleich noch das iPhone und den iPod. Damit zeigt sich, dass eine Stecker-Standardisierung für die gesamte Industrie technisch möglich und praktisch längst überfällig ist. Die Umwelt und die Geldbörse freuen sich gleichermaßen angesichts geringerer Transport- und Austauschbedürfnisse. Auf globaler Ebene müssen es Millionen Tonnen an CO2 sein, die die geringere bewegte Masse ausmacht. Ganz zu schweigen vom zusätzlichen CO2, das ein schnauffender Manager abatmet, wenn er schwer beladen zum sommerlichen Termin hetzt.

Herren sollten jeglichen Gedanken an die Herrenhandtasche gleich streichen – diese ist erfreulicherweise zu klein. Die gute alte Schreibmappe könnte aber eine Wiedergeburt erleben. Ein A4-Block und Schreiberling in edles Leder gehüllt wurden durch die computerbeschwerten größeren Taschen verdrängt. Ein iPad schlüpft jedoch ganz leicht hinein, sogar mit Tastatur und Modem (falls es sich um ein reines WLAN-Modell handelt).

Exkurs: Mobiles WLAN-Modem
Wer nicht warten wollte, ist mit seinem iPad auf WLANs angewiesen, die so reichlich nun auch nicht gesäht sind. Abhilfe schafft hier sehr effizient das HUAWEI-Modem 5830, das über das Mobilnetz ein WLAN für bis zu fünf Geräte schafft. Damit surft auch gleich der iPod mit. Für GB-Paketgrenzensprengende Heavy-User lässt sich damit auch der Traffic schön über mehrere Mobillverträge verteilen.

Unser empfohlenes Modell für den beruflichen Alltag mit dem iPad ist das Modell Reporter des jungen Labels Jochen70. Eine gewissen Motorsportaffinität schadet natürlich nicht. Das Design ist mit dem schnellen Streifen (Farbe ist individuell wählbar) dezent, aber der Name verweist natürlich auf Österreichs ersten Formel 1-Weltmeister Jochen Rindt, der am 5.9.1970 in Monza in seinem Lotus zu Tode kam. Zur schlanken Mappe kann man auch noch für alle gängigen Oldtimer angepasste Taschen und Jacken erstehen.

www.jochen70.com

Kommentar hinterlassen