Horst Knapp-Preis 2009 für Luise Ungerboeck und Franz Schellhorn

31

Mai

2010

Im Gedenken an Horst Knapp.Der Prof. Horst Knapp-Preis wird seit 1996 jährlich von der Bank Austria gestiftet und von einer unabhängigen Jury an Journalistinnen und Journalisten im Gedenken an den langjährigen Doyen des österreichischen Wirtschaftsjournalismus vergeben.
Zwei der profiliertesten Tageszeitungsjournalisten Österreichs, nämlich Luise Ungerboeck und Franz Schellhorn, wurden Ende Mai im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Bank Austria für ihre journalistischen Leistungen im vergangenen Jahr mit dem Prof. Horst Knapp-Preis ausgezeichnet. Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria, erklärte bei der Überreichung des Preises: „Angesichts der aktuellen Entwicklungen sind die Herausforderungen in der Wirtschaftsberichterstattung so groß wie selten zuvor und die Themen, mit denen wir uns auseinandersetzen, sehr vielfältig. Die beiden Preisträger repräsentieren genau jene Form des engagierten Journalismus, der heute gefragter ist, denn je.“

Komplexität verständlich aufbereitet

Der Prof. Horst Knapp-Preis wird seit 1996 jährlich von der Bank Austria (www.bankaustria.com) gestiftet und von einer unabhängigen Jury an Journalistinnen und Journalisten im Gedenken an den langjährigen Doyen des österreichischen Wirtschaftsjournalismus vergeben und ist mit 6.000 Euro dotiert. Den Vorsitz der Jury hat heuer Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, übernommen. Mit dem Prof. Horst Knapp-Preis werden herausragende publizistische Leistungen gewürdigt, die komplexe wirtschaftliche Themen besonders klar und leicht verständlich aufbereiten.

„Der Standard“ und „Die Presse“ vereint

Luise Ungerboeck, geboren in Wiener Neustadt, studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Parallel zum Studium trat sie 1993 als freie Mitarbeiterin in die Redaktion der Tageszeitung „Der Standard“ ein. 1994 bis 1997 arbeitete Ungerboeck als Journalistin für die Austria Presse Agentur, 1997 außerdem für das „Wirtschaftsblatt“. 1998 führte sie ihr Weg in die Wirtschaftsredaktion des „Standard“, wo sie nach wie vor tätig ist.
Franz Schellhorn, geboren in Salzburg, machte nach der Matura eine Bankausbildung in der damaligen Creditanstalt. Nach erfolgreichem Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien schloss er seine akademische Karriere 2004 mit dem Doktorat an der Universität Wien und Wirtschaftsuniversität Wien ab. Bereits 1997 startete er seine journalistische Karriere in die Redaktion der Tageszeitung „Die Presse“, seit 2004 ist er Leiter der Wirtschaftsredaktion der „Presse“.

Hochkarätige Jury

Zu den namhaften Mitgliedern der unabhängigen Jury zählen Prof. Dr. Karl Aiginger, Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung; Dkfm. Margarete Freisinger, freie Journalistin; Martin Halama, Unternehmenssprecher der Bank Austria; Univ.-Prof. Dr. Edeltraud Hanappi-Egger, Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien; Mag. Andrea Helige, PR-Beraterin; Dr. Veit Sorger, Präsident der Industriellenvereinigung; Univ.-Prof. Dr. Josef Zechner, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien und als Preisträger des Vorjahres Michael Nikbakhsh, Ressortleiter Wirtschaft beim Magazin Profil.
Bisher wurden folgende Journalisten mit dem Prof. Horst Knapp-Preis ausgezeichnet: Reinhard Göweil und Waltraud Langer (1996), Georg Wailand (1997) und Regina Forster (Förderpreis 1997), Michael Hann (1998), Liselotte Palme (1999), Andreas Schnauder (2000), Walter Sonnleitner (2001), Margarete Freisinger (2002), Richard Wiens (2003), Christine Domforth (2004), Michael Csoklich und Eva Pfisterer (2005), Renate Graber (2006), Helmut Gansterer (2007) und Michael Nikbakhsh (2008).

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