Facebook schließt Fanpage von Antenne Vorarlberg

26

Januar

2012

Das Profil des Privatradiosenders wurde gelöscht.

Da staunten Antenne Vorarlberg-Geschäftsführer Mario Mally und Programmleiter Dirk Klee nicht schlecht: Mit der Begründung „Deine Seite wurde entfernt, weil sie gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen hat“ wurde das Profil des Radiosenders gelöscht. Weiters stand da zu lesen: „. . . Seiten, die hasserfüllte, bedrohliche oder anstößige Inhalte enthalten, (sind) nicht gestattet. Außerdem entfernen wir Seiten, die Individuen oder Gruppen angreifen, oder durch unberechtigte Personen erstellt wurden.“
 Detail am Rande: Wenige Wochen zuvor hatte der Radiosender kleine Querelen aufgrund eines auf der Profilseite laufenden Gewinnspiels. Die Bedingungen des US-amerikanischen Unternehmens wurden eingehalten, die Thematik war für die Radiomacher somit erledigt. Zwei Wochen kam dann das böse Erwachen: Mehr als 20.000 Facebook-Fans waren von einem auf den anderen Tag weg. „Aber nicht nur die Tatsache, dass unser Profil plötzlich weg war, schockierte uns. Auch den Vorwurf, hasserfüllte und anstößige Inhalte auf unserer Pinnwand zu haben, können wir in keinster Weise nachvollziehen“, zeigt sich der Programmchef, der die Seite regelmäßig mit einigen Mitarbeitern betreute, enttäuscht.

Die Hoffnung auf das alte Facebook-Profil haben die Antnne-Vorarlberger-Macher nach mehrmaligem Kontakt it Facebook in Deutschland aufgegeben und sich kurzerhand ein neues Konto zugelegt. Mally und Co hoffen nun, dass das Profil nicht wieder von einem auf den anderen Tag vom Bildschirm verschwindet. Die 20.000 Facebook-Fans sind freilich fürs erste verloren …

Antenne-Vorarlberg-Geschäftsführer Mario Mally muss sich eine neue Facebook-Community aufbauen.

Kommentare zu diesem Artikel

[…] Facebook schließt Fanpage von Antenne Vorarlberg […]

Warum klagt Antenne Vorarlberg nicht einfach? So eine Klage in den USA wäre gerade jetzt rund um den Börsengang von Facebook recht aussichtsreich. Und könnte sogar Millionenentschädigung bringen. Und wäre ausserdem gratis und kaum mit Arbeit verbunden, wenn man bereit ist auf einen Teil des Geldes zugunsten der Anwälte zu verzichten!
Und als Jurist meine ich, und würde mich die Tatsache faszinieren, dass die Facebook Profillöschung vielleicht durch deren AGB gedeckt wäre und diese damit in Frage gestellt wären und das wäre gerade rund um den Börsengang ein besonders heißes Thema… Also Chancen über Chancen!
Oder klagt man nicht, weil man sich DOCH schuldig fühlt??

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