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Oktober

2015

Über Stolpersteine in der PR-Arbeit diskutierten beim Kreativfrühstück der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien Ende Oktober rund 50 Fachgruppenmitglieder mit Maximilian Mondel, Journalist und Kommunikationsberater sowie Ines Glatz-Deuretzbacher, Agenturinhaberin und Kommunikationsprofi.

„Eigen-PR, sinnvolle Maßnahmen für EPU und Kleinstunternehmen in der Öffentlichkeits- und Medienarbeit sowie die gefährlichsten Stolpersteine in diesem Bereich. Angesichts der vielen anwesenden Fachgruppenmitglieder sieht man, dass unser heutiges Thema viele Menschen unserer Branche bewegt! Es freut mich, dass wir im entspannten Rahmen darüber diskutieren können, noch dazu mit solch breitem Expertenwissen“, begrüßte Stephan Gustav Götz, Obmann der Fachgruppe  Werbung  und  Marktkommunikation Wien, die anwesenden Gästen und leitete damit den Vortrag von Maximilian Mondel, seines Zeichens Journalist und Kommunikationsberater, ein.

Chancen und Risiken

„Erfolg ist, wenn man das erreicht, was man sich vorher mit dem Auftraggeber ausgemacht hat. Am Weg dorthin gibt es aber viele Stolpersteine und mögliche Fallen“, sagt Maximilian Mondel, der auf beiden Seiten der Medienarbeit langjährige Erfahrung sammeln konnte: 20 Jahre als Journalist und seit nunmehr 10 Jahren als PR-Berater. Sein größter Tipp auf dem Weg zum PR-Erfolg: „Überlegen Sie sich, was genau Ihre Gegenseite will und liefern Sie das in guter Qualität. Dann haben Sie die besten Chancen in den Medien präsent zu sein!“

Timing, Timing, Timing

Was alles unter den Begriff „schlechte Qualität“ fallen kann, ordnet Mondel in mehrere Fehlerkategorien „warum PR-Bemühungen nicht fruchten“. Darunter fallen zum Beispiel: übertriebene Erfolgserwartungen, zu geringe Wertschätzung von Kommunikationsmaßnahmen, falsche Wahl der PR-Instrumente, handwerkliche, technische und persönliche Fehler sowie Kommunikationsmaßnahmen ohne Neuigkeitswert oder Relevanz für die Medien. Im Besonderen sprach er das allgemeine Timing der eigenen PR-Arbeit an: „Der Zeitpunkt ist entscheidend, wann man eine Aussendung versendet, eine Pressekonferenz ansetzt oder mit den Redaktionen telefoniert. Als Journalist empfindet man das telefonische Nachfassen auf den Versand einer Presseaussendung oder auf eine Termineinladung zu einer Veranstaltung generell als Belästigung. Wenn es schon unbedingt sein muss, dann sollte zumindest das Timing dabei stimmen“, brach er eine lebhafte Diskussion unter den anwesenden Gästen los.

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Ines Glatz-Deuretzbacher fungierte beim jüngsten Kreativfrühstück der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien als Gastgeberin: Maximilian Mondel präsentierte „20 Gründe, warum Ihre PR-Bemühungen nicht fruchten“.

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Volles Haus beim jüngsten Kreativfrühstück der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Ende Oktober mit Ines Glatz-Deuretzbacher und Maximilian Mondel

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